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Wir haben 32 Gäste onlineDie Umwelt gewinnt
Gewinnt die Umwelt, gewinnen wir alle
Ein Projekt, das (jede) Schule machen kann
Ein Bildbericht, eingestellt am "Tag der Umwelt 2011".
Das Motto 2011 lautet "Wälder schützen - für Mensch, Natur und Klima".
Vom 25. bis zum 27. Mai 2011 führte die Grundschule in Glindow Ihre Projekttage zum Thema "Gewinnt die Umwelt, gewinnen wir alle" durch. Hierzu setzten sich die Kinder der Klassen 1 bis 6 in mehreren Projektgruppen mit umwelt-
relevanten Themen auseinander. So hat sich auch eine Projektgruppe von Kindern der 5. und 6. Klasse mit der Lehrerin Frau Reinhardt intensiv mit dem Thema "Abfall" beschäftigt.
Von Herrn Witschel, Ortsbeirat der Gemeinde Werder (Havel) Ortsteil Glindow, hatte Frau Reinhardt den Hinweis bekommen, dass es im nahe gelegenen Naturschutzgebiet Glindower Alpen eine wilde Müllkippe gibt, die ggf. beräumt werden könnte. So entstand das Vorhaben, diese wilde Müllkippe im Rahmen der Projekttage zusammen mit der Projektgruppe "Abfall", dem Ortsbeirat Glindow und dem Abfallwirtschaftsbetrieb aus Niemegk zu beseitigen.
Projekttag 1 - weg mit dem Müll
Gesagt - Geplant - Getan
Am Vormittag des 25. Mai 2011 fanden sich alle, wie verabredet pünktlich zu einem gemeinsamen Arbeitseinsatz an der wilden Müllkippe ein.
In einem einstündigen Einsatz haben alle gemeinsam auf einer Fläche von ca. 2400 m² ...
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100 kg Rest- und Verpackungsabfall,
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30 kg Metallschrott sowie
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20 kg Bauabfall
zusammengesammelt. Diese Abfälle wurden im Anschluss einer ordnungsgemäßen Entsorgung zugeführt.
An den Folgetagen haben die Schüler Briefe geschrieben und persönlich an alle Haushalte verteilt, die in der Nähe der wilden Müllkippe wohnen. Mit diesen Briefen haben die kleinen Umweltschützer nicht nur auf Ihre Aktion aufmerksam gemacht, sondern die Bürger auch auf eine ordnungsgemäße Abfallentsorgung hingewiesen.
Projekttag 2 - hier ist der Müll richtig
Wie eine ordnungsgemäße Abfallentsorgung funktioniert, das konnten die Schüler am zweiten Projekttag auf dem Wertstoffhof in Werder erfahren. Die Mitarbeiter/-innen des Wertstoffhofes erklärten den Jungen und Mädchen, welche Abfälle am Wertstoffhof angenommen werden können und wie die weitere Entsorgung und Verwertung dieser Abfälle erfolgt.
Vor allem haben die Schüler/-innen hierbei verstanden, wie wichtig es ist, schadstoffhaltige Abfälle, wie z. B.
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alte Farben und Lacke,
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Medikamente und Haushaltschemikalien
aber auch -
die alten Elektrogeräte
richtig zu entsorgen. Durch deren unsachgemäße Entsorgung können wir Menschen und insbesondere die Umwelt großen Schaden nehmen.
Projekttag 3 - ein Müllfriedhof mit Beobachtungsauftrag
Mit folgender Frage als Ausgangspunkt ...
"Was passiert denn mit Abfall, der in der Natur zurückgelassen und von niemandem weggeräumt wird?"
hat die Projektgruppe "Abfall" am dritten und letzten Tag ein ganz tolles Langzeitprojekt für die Grundschule begonnen. Im Schulgarten, unter einer alten Trauerweide, haben die Schüler/-innen zu der vorgenannten
Frage ein Anschauungsobjekt, in Form eines Müllfriedhofes, angelegt.
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Hierzu haben die Schüler/-innen mehrere Gräber vorbereitet. In jedes ausgehobene Grab,
wurde einer von vielen verschiedenen Abfällen, wie z. B.-
ein alter Strumpf,
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ein Papierflieger,
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eine Plastikschale,
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ein Teebeutel,
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ein Getränkekarton oder
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eine Glasfalsche usw.
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begraben und mit einem Grab(-dach)-stein bedeckt. Auf den einzelnen Grabsteinen schrieben die Schüler/-innen den Namen und den "Sterbetag" des Abfalls mit einem netten Abschiedgruß nieder.
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Was bei richtigen Friedhöfen überhaupt nicht erlaubt ist, darf bei diesem Müllfriedhof
jedoch bewusst praktiziert werden.-
Nach einiger Zeit dürfen die Schüler/-innen den begrabenen Abfall wieder ausgegraben, um zu schauen, was mit diesem in der vergangenen Zeit im Erdboden passiert ist.
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Die Antwort auf die Frage, ob von dem begrabenen Abfall noch etwas übrig geblieben ist oder nicht, können die Kinder, Lehrer und Erzieher und auch die zukünftigen Schulgenerationen
der Grundschule in Glindow nun anschaulich erfahren und beobachten.
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Zuletzt aktualisiert am Montag, den 06. Juni 2011 um 10:46 Uhr

