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Wir haben 88 Gäste onlineWichtige Begriffe aus der Abfallwirtschaft und deren Bedeutung,
für Sie zusammen gestellt
Abfall
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Abfall im Sinne des deutschen Abfallrechts sind alle Gegenstände, die beweglich sind, sofern der Besitzer des Gegenstandes sich dieses Gegenstandes entledigt, sich dessen entledigen will oder sich dessen entledigen muss. Das Abfallrecht unterscheidet vor allem Abfälle zur Verwertung von Abfällen zur Beseitigung.
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Abfälle zur Verwertung sind Abfälle, die tatsächlich verwertet werden, indem sie einem Verwertungsverfahren zugeführt werden.
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Abfälle zur Beseitigung sind Abfälle, die nicht verwertet werden.
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Abfälle zur Beseitigung sowie Abfälle aus privaten Haushaltungen sind grundsätzlich dem öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträger, hier im Landkreis Potsdam-Mittelmark der APM Abfallwirtschaft Potsdam - Mittelmark GmbH zu überlassen, der zum Schutz des Allgemeinwohls für eine geordnete Beseitigung sorgt.
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Quelle: www.wikipedia.org (bearbeitet und gekürzt)
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Abfallvermeidung
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Abfallvermeidung heißt, man handelt im täglichen Leben so, das Abfall gar nicht erst entsteht.
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Wie viel Abfall entsteht, hängt von der wirtschaftlichen Entwicklung und von den Konsum- bzw. Lebensgewohnheiten der Menschen ab. Fast alles, was wir kaufen, wird früher oder später zu Abfall.
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Manches kann wieder verwendet werden, manches wieder verwertet oder recycelt, einiges, in der durchschnittlichen deutschen Hausmülltonne sind es meist weniger als 50%, muss umweltgerecht vorbehandelt und dann beseitigt werden.
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Es bestimmt demnach jeder einzelne mit seinem eigenen Verhalten, ob viel oder wenig Abfall entsteht.
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Quelle: www.umweltdatenbank.de (modifiziert)
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Hausmüllähnlicher Gewerbeabfall
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Als hausmüllähnlicher Gewerbeabfall wird Abfall bezeichnet, der in Gewerbebetrieben, Geschäften, Dienstleistungsbetrieben, öffentlichen Einrichtungen und der Industrie anfällt und der ...
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aufgrund seiner Art (so ähnlich wie Hausmüll) und Menge (in haushaltsüblichen Mengen) gemeinsam mit dem Hausmüll (Restabfall) als Restabfall entsorgt werden kann.
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Quelle TA Siedlungsabfall (modifiziert)
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Sperrmüll
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Sperrmüll umfasst feste Abfälle, die wegen ihrer Sperrigkeit und ihres Gewichts, auch nach zumutbarer Zerkleinerung nicht in die Restabfallbehälter passen und deshalb getrennt vom sonstigen Hausmüll (Restabfall) gesammelt und transportiert werden.
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Quelle TA Siedlungsabfall (modifiziert)
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Abfallentsorgung
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Abfallentsorgung ist der Oberbegriff für alle Verfahren und Tätigkeiten, die der Beseitigung oder Verwertung von Abfällen dienen.
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Hierzu gehören z.B. das Einsammeln und Befördern von Abfällen, Recyclingverfahren zur Gewinnung von Energie oder Grundstoffen, die Verbrennung in Müllverbrennungsanlagen oder die bis zum 01.06.2005 auch für Hausmüll noch übliche Ablagerung auf Mülldeponien.
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Da es sich bei Abfällen in der Regel um problematische Stoffe handelt, die bei unsachgemäßer Handhabung die Umwelt gefährden können, ist die Abfallentsorgung durch zahlreiche Gesetze und Verordnungen geregelt. Das wichtigste Regelwerk ist das Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetz (KrW-/AbfG).
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Quelle: www.wikipedia.org (bearbeitet und gekürzt)
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Wertstoffe
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Abfallbestandteile oder Abfallfraktionen, die zur Wiederverwendung oder für die Herstellung verwertbarer Zwischen- oder Endprodukte geeignet sind.
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Quelle TA Siedlungsabfall (modifiziert)
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Wiederverwertung = Recycling
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Rückführung von Stoffen bzw. Energie in den Stoff- oder Energiekreislauf. Vereinfacht lassen sich zwei Wiederverwertungstechniken unterscheiden: die stoffliche/werkstoffliche oder rohstoffliche - manchmal auch als chemische bezeichnet oder die energetische Wiederverwertung.
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Quelle: www.umweltdatenbank.de
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Wiederverwendung
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Als Wiederverwendung wird der Einsatz eines Abfallbestandteils bezeichnet, ohne dass dieser hierzu physikalisch oder chemisch verändert oder aufbereitet werden muss. Die Mehrwegflasche, die nach der Reinigung wieder befüllt und verwendet werden ist hierfür ein gutes Beispiel und damit eine ideale Form der Vermeidung von Abfällen.
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Quelle: www.umweltdatenbank.de (modifiziert)
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Entsorgungsfachbetrieb
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Zum Entsorgungsfachbetrieb werden auf der Grundlage des Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetzes Betriebe zertifiziert, die bestimmte Fachkenntnisse, Geräte und Ausrüstungen sowie Zuverlässigkeit nachweisen.
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Die Entsorgungsfachbetriebe werden regelmäßig fachlich durch fachlich-technische Sachverständige aus der Wirtschaft überwacht. Die Befugnis zur Vergabe von Gütezeichen erhält eine Entsorgergemeinschaft oder eine technische Überwachungsorganisation.
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Entsorgungsfachbetrieb ist, wer berechtigt ist, das Gütezeichen einer anerkannten Entsorgungsgemeinschaft zu führen oder wer einen Überwachungsvertrag mit einer technischen Überwachungsorganisation abgeschlossen hat, die eine mindestens einjährige Überprüfung einschließt.
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Ein Entsorgungsfachbetrieb hat die in der Entsorgungsfachbetriebsverordnung festgelegten Anforderungen an die Organisation, Ausstattung, Fachkunde und Zuverlässigkeit von Betriebsinhaber, Leitungspersonal sowie dem sonstigen Personal zu erfüllen und gewährleistet damit ein hohes Qualitätsniveau.
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Quelle: www.quality.de
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Kompostierung - Rotte
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Als Kompostierung wird der biologische Abbau bzw. Umbau organischer Abfälle unter aeroben Bedingungen bezeichnet. Das organische Material wird beim Kompostierungs- oder Rotteprozess durch Mikroorganismen, Regenwürmer, Asseln u. a. zersetzt.
pH-Wert
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Der pH-Wert ist ein Maß für die Stärke der sauren oder basischen Wirkung einer Lösung. Ein pH-Wert <7 entspricht einer sauren Lösung, ein pH-Wert 7 entspricht einer neutralen Lösung und der pH-Wert >7 entspricht einer alkalischen Lösung.
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Quelle: www.wikipedia.org (gekürzt)
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Sickerwasser
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In der Umweltwissenschaft wird der Begriff Sickerwasser für die einsickernden Niederschläge in Deponien benutzt.*
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Im Falle des Sickerwassers in Biotonnen ist die Feuchtigkeit gemeint, die aus den Bioabfällen austritt, zum Boden der Biotonne hinabsickert und dort einen übel riechenden Satz bildet.
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Quelle: www.wikipedia.org (bearbeitet und gekürzt)
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aerob
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Bezeichnet eine Lebensweise, bei der die Lebewesen Sauerstoff benötigen.
anaerob
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Bezeichnet im Gegensatz zur Lebensweise "mit Sauerstoff" eine Lebensweise, bei der die Lebewesen ohne Sauerstoff auskommen können.
Sie vermissen wichtige Begriffe?
Zögern Sie nicht, die Mitarbeiter/-innen der APM GmbH um eine Erklärung und Ergänzung
des Abfall Lexikons zu bitten.
Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 31. Januar 2012 um 12:35 Uhr


